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Helsinki


Helsinki


 
Länge: 3.180 Meter (links ist die 3.300 Meter-Variante zu sehen)
Breite: 10 - 12 Meter
Fahrtrichtung: im Uhrzeigersinn
Kurven: 11
   Rechtskurven: 6
   Linkskurven: 5
Adresse:
   Grand Prix Center of Helsinki Oy
   Sörnäisten rantatie 23
   FIN-005 00 Helsinki
Homepage:

Wissenwertes...

Die Rennstrecke von Helsinki ist eine temporäre Rennstrecke im Hafengebiet der finnischen Hauptstadt.

Begünstigt durch die Popularität von Keke Rosberg in Deutschland und in Finnland beschloss sich die Organisation der DTM ein Rennen in Finnland auszutragen. Die Bewerbung von Helsinki wurde schließlich 1994 angenommen. Es begannen sofort intensive Planungen für das erste Layout, der noch 3.300 Meter maß. Bereits im nächsten Jahr (1996) wurde der Verlauf auf 3.180 Meter verkürzt. Insgesamt wurden 6.800 Meter Betonmauern aus Fertigelementen errichtet, die links und rechts von der Strecke standen. Man erbaute auch temporäre Tribünen, die insgesamt 30.000 Zuschauer fassen konnten, doch die Zahl war für eine so Motorsport begeisterte Nation wie Finnland viel zu gering. Es strömten über 100.000 Zuschauer an die Strecke und verfolgten die Rennen begeistert stehend hinter Zäunen oder auf bzw. in irgendwelchen Bürogebäuden.

Die Rennveranstaltung, die den klangvollen Namen „Helsinki Days of Thunder“ bekam, wurde von 1995 bis 1997 ausgetragen. In den ersten beiden Jahren war der Headliner die DTM bzw. deren Nachfolgeserie ITC zu Gast. Die Rennen gewannen 1995 Christian Danner und Nicola Larini, 1996 konnte Hans Joachim Stuck beide Rennen für sich entscheiden. Im Jahre 1997 wurde Helsinki für einen einmaligen Lauf im Kalender der FIA GT aufgenommen, welches von Andrew Gilbert Scott und Jean-Marc Gounon gewonnen wurde. Die Rahmenprogramme waren auch sehr interessant, so gab es Formel1-Demorunden, die die Formel1-Tauglichkeit der Strecke demonstrieren sollten, sowie die Rennen der Formel1-Unterbauserie - Formel 3000, die allerdings von vielen Unfällen geprägt waren.

Mit der FIA GT wurde dann leider schon nach drei Jahren das Kapitel „Helsinki Days of Thunder“ vorerst beendet. Höchstwahrscheinlich sind die hohen Transportkosten in den Norden ein Hindernis für viele Serien gewesen. An der fullminanten Begeisterung der Finnen kann es jedenfalls nicht gelegen haben. Die Organisatoren um Robert Lappalainen und seiner Frau Marja-Leena sind allerdings weithin bekannt und lassen sich bei einigen Motorsport-Veranstaltungen immer wieder mal blicken, um für eine Neuauflage des „Helsinki Days of Thunder“ zu werben. Ob es gelingen wird bleibt fraglich…, gerade in einer Zeit wo man Rennen vor ein paar Tausend Köpfen in Wüsten vorzieht und lieber den Antrittsgeldern hinterher trachtet, als sich vor 100.000 Motorsportfans gebührend feiern zu lassen. 



Fotos....

 
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